Quadrat im Kreis

just an ordinary life

Monat: Dezember 2011

Jahresrückblick 2011

 Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Mmmh, schwer zu sagen. Aus heutiger Perspektive würde ich sagen 6-7, aber vielleicht denke ich in ein paar Jahren ja: „Those were the best days of my life“?

zugenommen oder abgenommen?
unfreiwillig abgenommen

Haare länger oder kürzer?

kürzer, seit ich regelmäßig zum Friseur gehe

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

weder noch, ich bin bereits kurz- und weitsichtig (auf dem einen Auge kurz-, auf dem anderen weitsichtig)

Mehr ausgegeben oder weniger?

mehr: spannendes Unterrichtsmaterial kostet seinen Preis

Der hirnrissigste Plan?

lange Zeit an einem schlecht bezahlten, aber spannenden Auftrag gearbeitet zu haben

Die gefährlichste Unternehmung?

ich stelle fest, mein Leben ist langweilig und derzeit völlig ungefährlich

Der beste Sex?

Aber ja doch!

Die teuerste Anschaffung?

mein Ipad

Das leckerste Essen?
Es fällt mir derzeit schwer, übers Essen zu reden (s.u.)
Das beeindruckendste Buch?

Die Mittagsfrau von Julia Franck.

Der ergreifendste Film?

Auf DVD, fürs Kino hat es leider nicht gereicht: The King’s Speech.

Die beste CD?

21 von Adele.

Das schönste Konzert?

Ein Vorweihnachtskonzert mit den Kindern, in dem Stücke von Saint-Saëns aufgeführt wurden und sehr zur Freude der Kinder der Komponist höchstselbst (nein, keine Angst, es handelte sich um einen gut getarnten Schauspieler) auf der Bühne erschien.

Die meiste Zeit verbracht mit…?

Lesen, Schreiben, Vorlesen, Nachdenken

Die schönste Zeit verbracht mit…?

der Familie – und seit zwei Monaten immer wieder donnerstags: den KollegInnen aus dem Fachseminar Deutsch 🙂

Vorherrschendes Gefühl 2011?

Bis Ende Oktober ungefähr: Wann ist das Jahr endlich vorbei?

Danach: Waaas, nur noch so wenig Zeit bis zum Jahresende?

2011 zum ersten Mal getan?

einen Diensteid geschworen

2011 nach langer Zeit wieder getan?

auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein getrunken

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Streit mit dem Auftraggeber, diverse Krankheiten und Autoreparaturen

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Zahl endlich meine Rechnung, du Pflaume!


Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

ein Einpersonen-Milchaufschäumer

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

die Liebe und Geborgenheit meiner Familie

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Sie können wunderbar Dinge erklären!

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich hab Dich lieb, bis zum Himmel und zurück!

2011 war mit 1 Wort…?

heiter bis wolkig

Mein Vorsatz für 2012

Weniger Selbstzweifel

Und dann war da noch …

dieses kleine fiese Virus, das vom Tochterkind am Ende auf mich übersprang. Buah, war mir die letzten zwei Tage übel. Außer Herumliegen, die Decke anstarren und hoffen, dass es vorüber geht, ging gar nichts. Und nun sitze ich hier wie ausgespuckt, meine Beine schmerzen, der Kopf brummt – und es ist Silvester. Die Kinder sind glücklich über Raclette, Kinderbowle und Wunderkerzen, und meine noch etwas wackligen Lebensgeister sagen mir, das nächste Jahr wird ein gutes. Kann ja nur. Vielleicht doch Zeit für einen rückblickenden Abschluss? Ich geh dann mal kurz kopieren 🙂 …

 

 

Zwei von 18

Monaten sind vorbei. Der erste Unterrichtsbesuch auch (O-Ton eines Schülers: „Waren Sie eigentlich aufgeregt?“ Als ich die Frage bejahte, sprach er „Wir auch. Total“). Der zweite folgt vier Tage nach den Ferien. Die Tage sind prall gefüllt mit Unterricht, Seminaren und Vorbereitung. Der Atem reicht noch. Es gibt neben aller Anstrengung viele schöne Momente und Gelegenheiten zum Lachen. Ich habe riesiges Glück gehabt mit meiner Ausbildungsschule. Die Stadt ist wohlhabend und investiert viel Geld ins Gymnasium. Kopien, Folien, Unterrichtsmaterial – alles kostenlos. Beamer, Notebooks und Whiteboards. Keine größeren disziplinarischen Probleme und Ausbildungslehrer, von denen man lernen kann.

Die Kinder sehe ich weniger, als mir lieb ist, aber wir genießen aufrichtig und in vollen Zügen die gemeinsame Zeit. Unser Kindermädchen erweist sich mehr und mehr als Perle: sie bastelt, malt und backt mit den Kindern, ist regelmäßig mit ihnen draußen und vergisst auch solche Banalitäten wie das Anziehen warmer Unterhosen oder Regenjacken nicht – erstaunlich, wenn man bedenkt, dass sie erst 21 ist. Pünktlich zu Weihnachten hat Herr Noro das jüngste Kind besucht, und fortan ziehe ich Betten ab, fülle Waschmaschinen und hoffe zusammen mit den Schutzengeln Sterilium und Sagrotan, dass der Kelch an uns anderen vorüberzieht.

Und da ich mindestens drei Tage lang nicht intellektuell herausfordernd arbeiten wollte, darf ich mich mit der banalen Hausfrauen-Frage herumschlagen, ob ich jetzt lieber Spekulatius-Tarte oder Orangen-Grieß-Kuchen backen sollte.

 

Fröhliche Weihnachten

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein wunderschönes, ruhiges, entspanntes Weihnachtsfest!

(und bitte nicht wundern: mein Blog war down, und nun sind die meisten Artikel und alle Kommentare verschütt gegangen. Wenn ich überschüssige Energie hätte, würde ich mich aufregen. Habe ich aber nicht ;-))

 

 

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