Seit ich aus Polen wieder da bin, schlafe ich schlecht. Einer der Träume, der mich regelmäßig einholt, ist der vom großen Nichts. Ich stehe inmitten einer grauen Fläche, vor mir ist nichts, hinter mir nichts. Das alles wäre auszuhalten, wüsste ich noch meinen Namen, wo ich herkomme oder wo ich hinwill. Aber da ist – nichts. Als ich den Traum zum ersten Mal geträumt hatte, schweißgebadet wach geworden war und Minuten brauchte, um mich zu verorten, dachte ich an einen Schlaganfall. Wenn der Traum ein gutes Ende nimmt und ich nicht wach werde, gibt es so etwas wie eine sachte Ahnung, dass hinter dem Nichts ein Neuanfang stecken könnte. Weiterlesen